Clever: pastebinit – der Pastebin-Client

Weil ich es gerade bei der Installation von Gentoo recht umständlich fand, Fehlermeldungen ohne graphische Oberfläche zu einem nopaste-Service zu übertragen, habe ich einmal herumgeschaut, ob es nicht ein Kommandozeilen-Tool gibt, welches das tut. Und voilà: das gibt es sogar schon und es ist auch in den Paketquellen von Ubuntu und Debian:

pastebinit - einfach und schnell textschnipsel von der konsole aus hochladen

Ubuntu: http://packages.ubuntu.com/intrepid/pastebinit

Debian: http://packages.debian.org/lenny/pastebinit

Es reicht unter Debian Lenny und Ubuntu also ein einfaches “sudo apt-get install pastebininit”. Benutzer anderer Distributionen müssen sich zur Zeit noch den Quellcode besorgen und besuchen am besten die Launchpad-Seite des Projekts.

Man kann nach der Installation loslegen mit z.B.:

ls /usr/src/ | pastebinit

Ist die Ausgabe von “ls /usr/src” zum nopaste-Service hochgeladen, wird am Ende die URL ausgegeben.

Als default nopaste-Service wird  http://pastebin.com verwendet. Welche Services unterstützt werden, findet man mit “man pastebinit” heraus. Der Service kann dann mit der Opion “-b <ServiceURL>” angegeben werden.Hier findet man auch einige weitere Kommandozeilenoptionen, wie z.B.: “-a author”.

Leider hat pastebinit im Moment noch gelegentlich Probleme von stdin zu lesen (siehe Bug-Report). Dieser Bug wird hoffentlich bald behoben.

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1 Kommentare.

  1. Wünsche werden verteilt - Vibora - der Linux Weblog - pingback on Dezember 24, 2008 um 2:25 PM

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