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Klick:

Syntax Highlighting in Vim aktivieren

siehe dazu:

http://gentoo-blog.de/ubuntu/vim-activate-syntax-highlighting-on-debian-ubuntu/

vim: modelines benutzen

Hier eine kurze Notiz zum Einschalten von Modelines in vim:

An die Datei /etc/vim/vimrc folgendes anhängen:

set modeline
set modelines=4

Nützliche Modeline für PHP (in die letzten 4 Zeilen von PHP-Scripts einfügen):

// vim:tw=0:ts=2:sw=2:si:et:ff=unix:fenc=utf-8:ft=php

Mehr über Vim und Modelines: http://vim.wikia.com/wiki/Modeline_magic

Hey I’m a Linux…

… and it was my idea!

frei nach: Schlacht der Giganten

Und das … haben wir dann programmiert. Aber das habe ich doch schon mal gehört.. achja, von mir.

Bild des Jahres: Torvalds “empfiehlt” Windows 7

Linus recommends Windows7

gefunden unter: http://picasaweb.google.com/cschlaeger/JapanLinuxSymposium#5395400000458161906

Das Bild steht unter einer CC-Lizenz und kann unter obigem Link heruntergeladen werden.

Geocaching.com: LOC-Waypoints an Garmin GPS übertragen

ff2garmin

Eine Freizeitaktivität an der frischen Luft bei der man sich zugleich noch mit einem netten “Gadget” beschäftigen kann ist Geocaching. Ich besitzt seit einiger Zeit einen Garmin GPS Empfänger der eTrex Serie. Leider wurde beim Kauf des Gerätes keine Software für Linux mitgeliefert.

Wie ich feststellte unterstützte auch GPSbabel in der Version 1.3.6 mein Gerät noch nicht richtig. Mit dem Code aus dem CVS klappte es dann doch (siehe Code aus dem CVS auschecken).

Unter Windows gibt es die Möglichkeit einen Firefox-Plugin zu installieren, sodass man die Wegpunkte für die Geocaches direkt an den GPS-Empfänger per USB übertragen kann. Für Linux gab es das leider bisher noch nicht, weshalb ich diese kleine Python-GUI-Applikation geschrieben habe:

[ff2garmin herunterladen]

… und enptacken.

Auf geochaching.com klickt man auf den Button “LOC Waypoint file”. Anschließend wählt man “Öffnen mit…” und wählt die Datei “ff2garmin.py” aus dem entpackten Archiv. Ist GPSbabel richtig installiert und sind die Abhängigkeiten von ff2garmin:

  • python
  • python-gtk2
  • python-glade2

(u.a., für Debian)

vorhanden, wird der entsprechende Wegpunkt automatisch an den GPS-Empfänger übertragen.

Weiterhin muss der Zugriff auf das USB-Gerät dem aktuellen Benutzer erlaubt sein. Wenn man nicht gerade als root arbeitet muss dies entpsrechend angepasst werden: Fixing USB permissions for Garmins in GPSbabel. Hier wird ebenfalls beschrieben, wie man dafür sorgt, dass das Kernel-Modul “garmin_gps” das USB-Gerät nicht blockiert.

Vielen Dank an die Entwickler von GPSBabel!

Abschlussrede HI-32V, 2009 BK-TM

Liebe Anwesenden,
wir haben heute schon mehrere Reden gehört.
Deshalb werden jetzt viele Zuhörer denken:

- Was will denn ein Schüler der Fachabiturienten denn noch sagen?
- Wann gibt es endlich etwas zu saufen?
- Diese Wichtigtuer am Rednerpult sagen doch alle etwas anderes als sie
wirklich denken.
- Hoffentlich hält er eine schöne Rede und blamiert nicht die ganze Schule.

Also will ich schnell zum Ende kommen.
Ich habe noch nie vor einer so großen Zuhörerschaft geredet. Es fehlen mir also
Erfahrung und Routine.

Ich weiß allerdings, dass Schülerbeiträge zu solchen Anlässen oftmals nicht nur
überaus höflich und dezent gehalten sind, sondern inhaltlich meist den Reden
anlässlich der Verleihung eines Filmpreises gleichen, nämlich:

Endlose und langweilige Danksagungen, die von allen Mitwirkenden als
zwingende Verpflichtung angesehen werden, aber in Wirklichkeit nur gähnende
Langeweile produzieren.

Dies könnte sich dann zum Beispiel so anhören:

Sehr geehrte Frau Schulleiterin, sehr geehrter Herr Rüttgers, liebe Lehrer,
liebe Eltern, Angehörige und Mitschüler,
wir haben es geschafft, wir haben endlich das Fachabitur und unseren Berufsabschluss bestanden. Vielen von uns wird der heutige Tag wie eine Erlösung vorkommen, denn es war ein harter Kampf.
Wir Schüler haben manchmal mit unserem Schicksal gehadert, die Lehrer haben
sich angesichts mancher Bockigkeit sicher die Haare gerauft.
Im Namen meiner Mitschüler danke ich deshalb allen Lehrern für ihre Fürsorge
und ihr Verständnis. Sie aller haben uns wie geschickte Lotsen durch die
Untiefen des schulischen Alltags geleitet, und sie mussten uns oft genug gegen
unseren Widerstand in die richtige Richtung lenken. Dafür unseren Dank.

…und so weiter und so fort. Wer eine solche Rede erhofft hat, mag hiermit
befriedigt sein.
Hemingway sagte einmal:

Die Jugend ist meist so allwissend, dass sie alles weiß, bis auf eines. Dass auch
einmal die Alten allwissend waren, bis sie wirklich etwas wussten.

Obwohl die Älteren unter Ihnen jetzt zustimmend nicken, möchte ich meinen
Vortrag trotzdem etwas unüblich gestalten, möchte danken ohne ständig
Dankeschön zu sagen und es mit Goethe halten:

Ich hör’ es gern, wenn auch die Jugend plappert. Das Neue klingt, das Alte
klappert.

Die Zusammensetzung der Anwesenden berücksichtigend, möchte ich deshalb
die folgenden Feststellungen treffen:

Es gibt gute und weniger gute…Schüler
Mit dieser Aussage verrate ich kein weltbewegendes Geheimnis. Tatsache ist:

- Dem einen fliegt alles zu, der andere muss für das gleiche Ergebnis aus
unterschiedlichsten Gründen hart arbeiten.
- Einige wollen nicht arbeiten und begehren ständig auf, andere schlittern so
gerade überall unauffällig durch.
- Da gibt es Schüler, die sich vorgegebenen Abläufen anzupassen verstehen
und diejenigen, die grundsätzlich erst einmal gegen alles sind.

Aber eines haben alle gemeinsam. Unabhängig davon, ob wir mit
einem guten oder schlechten Notendurchschnitt bestanden haben, können wir
zunächst einmal stolz auf uns sein. Nicht Eltern oder Lehrer können stolz auf
uns sein. Dritte können sich zwar mit uns freuen, stolz sein kann man immer nur
auf sich selbst. Streitereien untereinander sollten spätestens heute vergessen sein.
Und diejenigen, die es in diesem Jahr aus irgendwelchen Gründen nicht schaffen
konnten, werden einen anderen Weg einschlagen oder so viele Erfahrungen
gesammelt haben, dass der zweite Anlauf nicht so schwer sein sollte. Dazu
schon jetzt alles Gute.

Es gibt gute und weniger gute…Lehrer
So lange das Beamtentum auf Lebenszeit für Lehrer und die damit verbundenen
automatisierten Aufstiegschancen nicht durch eine in der freien Wirtschaft
übliche Leistungsbeurteilung ersetzt wird, kann sich hin und wieder auch ein
weniger guter Lehrer über lange Zeit halten. Wer allerdings gut oder weniger
gut ist, sieht jeder Schüler anders; und das ist auch gut so.
Im Vergleich zu anderen Schulen, die ich erleben durfte bzw. musste, habe ich
allerdings den Eindruck, dass die Quote der von der Schülerschaft als nicht so
gut bezeichneten Lehrer an dieser Schule erfreulich gering ist.
Vielmehr konnten wir gerade in der Oberstufe feststellen, dass fast alle Lehrer
zumindest das taten, wofür sie gut bezahlt werden. Darüber hinaus definierten
viele von ihnen den Begriff der pädagogischen Freiheit so, dass sie zu großen
Hilfen und sogar zu Freunden der Schüler heranwuchsen. Ein solches Verhalten
erkannte auch schon Feuerbach an als er sagte:

Tadeln ist leicht, deshalb tun es so viele. Mit Verstand loben ist schwer.

Ganz bewusst möchte ich heute namentlich keine Lehrer besonders
hervorheben. Dazu kenne ich nicht alle gut genug und würde ungerecht handeln.
Aber ich glaube, dass der heutige Tag jedem Schüler die Gelegenheit geben
wird, mit seinen Lehrern einige persönliche Worte zu wechseln.

Wir werden morgen die Welt offiziell nicht mehr als Schüler betreten können und werden uns auch nicht mehr tagtäglich sehen, um uns auf die Nerven gehen. Aber macht dies einen so essentiellen Unterschied aus? Werden wir nicht mehr die sein, die wir sind, nur wenn wir uns nicht mehr sehen? Wir haben Erinnerungen gesammelt, die wir wie Spielzeuge in einer Kiste für einen Umzug verstaut haben, und immer, wenn wir uns in der neuen Wohnung danach sehnen, drin rumwühlen können. Diese Kiste können wir stets zum Spielen wieder auspacken, so lange wir uns nur daran erinnern, dass es diese Kiste gibt. Egal, was aus uns wird, Freunde werden Freunde bleiben, drum habt Spaß am Leben und genießt den nächsten Lebensabschnitt. Wenn ich zum Schluss doch mal den Mathematiker und Philosoph Gottfried Wilhelm Leibniz zitieren darf: Das Integral über f von x in den Intervallen a und b ist gleich groß F von b minus groß F von a, oder anders ausgedrückt: Das Leben ist nur ein Traum, träumt es.


Noch ein kleines Geschenk an all’ Jene, welche diese Rede gerne noch einmal gelesen hätten.
Außerdem ein Dankeschön an Jean-Michel Ochmann, für das Mitverfassen dieses Werkes.