Schon wieder: Mandelbrot mit FLTK

Diesmal nutzt der Code FLTK für 2D Bilder. Ja, ja. Ich verstehe es doch selber nicht, was mich an diesen Mandelbrot-Fraktalen so interessiert! Jetzt ist es schon wieder nach 23 Uhr und ich habe wieder nichts Brauchbares für die Klausuren gelernt :-S Das Projekt habe ich vor ein paar Tagen erfolgreich vorgestellt und nun sollte ja endlich mal damit Schluss sein!

FLTK habe ich schon erfolgreich unter Linux, Mac und sogar Windooze(TM) benutzt. Das Tool, um mit Fast Light Toolkit (Fluid) c++ Code zu bauen, kam diesmal nicht zum Einsatz. Es wären aber inkl. Header-Files und Libraries unter 30MB.

Mandelbrotmenge in 2D mit FLTK

Der besondere Gag an dieser Version: Die Farben sind an denen, die ich in Wikipedia bei den Bildern gefunden habe, angepasst. Außerdem wird das Farbspektrum an den Bereich angepasst, den man gerade sieht. Man läuft also nicht Gefahr, irgendwann nur Rot, Gelb oder Grün zu sehen. Die Iterationstiefe wird an die Zoom-Tiefe angepasst. Man sieht das an neu entstehenden Strukturen, wo vorher Schwarz war.

2D FLTK Multithread-Version mit tollen Farben:
fltk-mandel.zip (3,5kB)
md5sum: a9b07f2126e2dc7833fe6b1e14c329c5

Wer sich von euch bei kleinen Bildern wundert, woher so ein "Gekrissel" unten im Bild kommt: Die Farmer-Worker Implementierung ist nicht ganz sauber! Das Bild wird bereits gezeichnet, obwohl noch die letzten Worker an der Berechnung arbeiten. Überhaupt ist der Code eine furchtbare Entgleisung - man weiss nicht so richtig, ob man hier alles mit Funktionen, oder doch eher Klassen oder was auch immer vor hatte. Der Unfug eine Complexe-Zahlenklasse zu machen, nur wegen eines Wertepaares und 3-4 Berechnungen, habe ich ja schon früh aufgegeben.

Dieser Beitrag ist Teil einer Artikelserie:

  1. Schon wieder: Mandelbrot mit FLTK (19. Februar 2016)
  2. 3D Mandelbulb ist nur überfahrenes Pokemon (12. Februar 2016)
  3. Mandelbrotmenge in 3D (4. Februar 2016)
  4. Ein gutes Programm so richtig verhunzen (4. Februar 2016)

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