Schnell mal Latex, Gogs, Webdav und Roman schreiben

Hach, das böse Studium und mein lässiger Lebensstil frisst meiner Terminplanung die Haare vom Kopf! Mit etwas mehr Planung ging das alles super: Übungen fürs Studium machen, Arbeiten in Latex, Basteln und natürlich Artikel verfassen. Aber wenn Einfach einfach wäre, würde es sich ja keiner mehr schwer machen... oder so ähnlich.

Vor 2 Wochen kam mir die Idee, sowas wie "ein Kater macht theater" zu schreiben mit einem leichten Touch von "die Geister, die ich rief" bzw. einer Weihnachtsgeschichte. Darum sollte es aber um 3 Bekannte gehen, die IT-ler sind und sich um dem Rechner/Handy eines Verwandten kümmern sollten... mit allen möglichen und unmöglichen modernen Stress und Ärger und so ein Technik-Krampf eben. Wer den Film mit Mike Meyers kennt und sich nun an seiner Stelle einen Nerd vorstellt, der hat eine Vorstellung, was ich da schreiben wollte und evtl. noch werde.

Webdav?

Als mir klar wurde: "Hey, wann willste das denn schreiben!?", kam ich auf die Idee, nur einen kleinen Artikel über den Apache Webserver zu schreiben, und wie leicht man damit webdav hin bekommt. Die Performance von OwnCloud hatte mir vor ein paar Jahren nicht gefallen und ich stolperte darüber, dass es ein Standard webdav-Plugin in Apache gibt. Mit sowas wie htaccess lassen sich leicht Logins machen, SSL geht auch und ein paar Notizen zum Mounten unter Linux/OSX/Windows hätte ich auch gemacht. iOS und Android Apps zu Webdav gibt es auch: Aber leider wäre dann auch dieser Artikel zu lang geworden, obwohl die Grundidee in knapp 15 Zeilen httpd Config stehen 🙁

Gogs?

Dann, was vielleicht noch kürzeres: gogs! Der in der Sprache "go" geschriebene git/webserver ist wirklich easy peasy! Kaum Config, aufm Server starten und via Webseite einrichten. Aber: Auch dass hätte ich (wie auch die nächste Idee eines Artikels) erst unter Debian in einer VM testen müssen! Einfach irgendwas schreiben und zuvor nicht testen: das mache ich nicht. Trotzdem: Testet gogs selber! Es lohnt sich! Man muss/sollte zuerst aber einen gogs-User unter Linux einrichten, in dem die git-Repositories hinterlegt werden... usw. alles weitere führt schon wieder zu weit. Ein eigenes Github ist zu viel, und nur git und gitweb (oder webgit?) ist oft zu wenig.

Latex und Pandoc?

Zu guter letzt Pandoc. Latex ist doch irgendwie komisch. Besonders, wenn man Probleme mit dem Texteditor Gummi hat (Umlaute). Gibt man in einer Suchmaschine beides ein, dann findet man nicht unbedingt brauchbares ... erst recht nicht zum Thema WYSIWYM (What Your See Is What You Mean). Beim Studium lernte ich dann markdown kennen und einen "Dialekt" davon: Pandoc. Pandoc ist, genauso wie markdown, eher auf das Erstellen von HTML Code ausgerichtet, kann aber via Template auch andere Formate erzeugen.

Warum kein Latex? Nun ja, auch wenn ich viele Formen von Klammern etc. sehr schätze, finde ich die Formatierung in Latex nicht so schön. Im Vergleich zu Formatierungsangaben von Wikis, ist Latex etwas kompliziert und zum Teil in reinen Text-Editoren doof zu lesen. Das gilt besonders für Tabellen! Deswegen mische ich zur Zeit beides, weil ich es VOR und bei meiner Bachelorarbeit zu genüge getestet habe! Beispiele (1,3 MB).

So, nach diesen Abschnitten über Pandoc und Latex machte ich dann jede Menge Notizen, was man besser in Latex macht und was besser in Pandoc. Dann noch ein Haufen Tipps und Tricks zu PDFs, Folien, Makefile und die Nutzung von "sed", um ein paar Sachen netter zu machen. Fazit: Auch der Artikel hätte meinen Zeitrahmen gesprengt :-S

Ich gelobe Besserung! Versprochen!

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